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LETTER AUGUST  2006

 

 

Guten Tag meine sehr geschätzten Leser, willkommen zum aktuellen Lettermann,
Das war ein Super-Sommer, nicht zuletzt Stimmungsmässig. Die Fussball-WM hat diesbezüglich
offensichtlich einiges bewegen können. Wir waren am 1. Juli in Hamburg, wo wir unser DAKS-Seminar
durchgeführt haben.Auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel, habe ich mich mit dem Taxifahrer
unterhalten. Er war natürlich nicht Deutscher, seine Haut war so dunkel, Roberto Blanco ist glatt ein
Albino dagegen. Natürlich habe ich gesagt, dass es schade ist, dass die afrikanischen Mannschaften
nach und nach ausgeschieden sind, aber unser Fahrer hat sich als totaler Deutschland-Fan geoutet. Er
hoffte, dass sein Gastland das Finale erreicht. An seinem Fahrzeug war sogar ein deutsches Fähnlein
angebracht, ein kleines zwar, aber immerhin. Und obwohl an unserem Ankunftstag die deutsche
Mannschaft spielfrei hatte, liefen die Leute mit Deutschland-Fahnen herum. Wenn man denkt,
2 Monate vor der WM wäre bei diesem Vorgang die Polizei erschienen und hätte mal kurz Ihre
politische Gesinnung überprüft.

Ich wünsche mir, dass diese Stimmung möglichst lange anhält und schliesslich völlig normal wird.

Und für den Fall, dass so ein "Niedrigschwinger" daher kommt und
Sie von Ihrer guten Stimmung herunterholen will, jagen Sie ihn in die Büsche und wenden Sie für
sich einfach die WM-Feeling-Methode an, wie unter 1 beschrieben.

 

Im 2. Beitrag lesen Sie einmal mehr Fakts zum Thema "Sabotageprogramme".
Die Rolling Stones hatten am Samstag ihr Konzert bei uns. Schauen Sie sich diese Bilder an.
Man muss es halt doch sagen: Die Natur geht ihren Weg. Ab einem gewissen Alter - vergessen Sie
Cremes, vergessen Sie die Gurkenmaske, nehmen Sie Lederspray!
Wir alle werden älter, auch die Stones - das ist nun mal die Wirklichkeit.

 

Das Thema "Wirklichkeitsaufstellung" meint allerdings etwas anderes- lesen Sie unter Nr. 3.
Erinnern Sie sich noch an Dieter Bohlen's Modern Talking? Modern Talking war eigentlich sowas
wie Siegfried und Roy mit Singen, aber ohne Tiger. Der Sänger von ModernTalking, Thomas Anders,
war ja mal 3 Wochen lang in einer Sonnenbank eingeklemmt. Seitdem soll er ja jedesmal Angst-Attacken
bekommen, wenn er nur schon von weitem ein Sonnenstudio erblickt.

 

Im Beitrag Nr. 4 finden Sie eine Anleitung zum Auflösen von Angst.
Unter Nr. 5 wird ein interessantes Experiment beschrieben und unter Nr. 6 werden Sie daran
erinnert, dass Sie wieder einmal das Mentaltraining besuchen sollten ;-))
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INHALT:

1. Die WM-Feeling-Methode
2. Selbst-Sabotage
3. Wirklichkeitsaufstellung
4. Angst
5. Der Bus
6. Es geht wieder los
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1. Die WM-Feeling-Methode
Die Fussball-WM hat ja bei vielen Leuten eine wirklich tolle Stimmung verursacht.
Es wäre für uns alle gut, wenn wir öfters in dieser Stimmung wären.
Es gibt eine ganz einfach Methode, um bestimmte Gefühle immer wieder per Knopfdruck abzurufen.
Diese Technik heisst "Ankern". Ein Anker ist ein Reiz (Stimulus, Auslöser, Trigger), der bei einem
Menschen eine ganz bestimmte, immer gleiche Reaktion bewirkt.

 

Beispiele: Klingeln des Telefons oder erinnerungsträchtige Musikstücke, Verkehrszeichen oder
Urlaubsfotos, bestimmte Gerüche oder Geschmackserinnerungen.
Anker setzen bedeutet die bewusste Verknüpfung eines externen Reizes mit einer bestehenden
Erfahrung. Zum Ankern können alle Sinneskanäle genutzt werden (Bilder, Geräusche,
Empfindungen, Gerüche, Geschmack).

 

Anker abfeuern meint das Auslösen des Reizes, wodurch die vorher geankerte Erfahrung wieder aktiviert und erlebt wird.

 

Wie installieren Sie nun das WM-Feeling?
Es sind folgende 4 Schritte durchzuführen:
1.Intensive Erinnerung
2.Anker setzen
3.Seperator
4.Test

 

1. Intensive Erinnerung:
Setzen Sie sich in einen bequemen Stuhl. Gehen Sie in den Alpha-Zustand, wie Sie es im
Mentaltraining gelernt haben. Erinnern Sie sich jetzt an eine wirklich tolle Situation im Stadion.
Durchleben Sie in Ihrer Phantasie  dieses Ereignis nochmal mit allen 5 Sinnen. Gehen Sie voll in
die Situation hinein - und Sie werden wahrnehmen, wie wieder das gleiche Gefühl entsteht,
wie wenn Sie jetzt wirklich im Stadion sitzen würden.
2.Anker setzen:
Kurz bevor das Super-Gefühl vor dem Höhepunkt ist, setzen Sie einen Anker. Klemmen Sie Ihr
linkes Ohrläppchen (alternativ rechtes Ohrläppchen) aber nur solange, wie das gute Gefühl
präsent ist. nicht länger.
3. Seperator: Jetzt machen Sie etwas vollkommen anderes, damit sich Ihr innerer Zustand verändert.
Gehen Sie z.B. in die Küche und kochen Sie ein Spiegelei.
4. Test: Jetzt testen Sie, ob der Schalter (Anker) funktioniert. Klemmen Sie also wieder Ihr linkes
Ohrläppchen und Sie sind sofort wieder volle Kanne im WM-Feeling.

Selbstverständlich können Sie diese Technik auch für jedes andere Gefühl anwenden.
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2. Selbst-Sabotage
Die FIFA wurde vor der WM auf Antrag des Deutschen Fussballbundes gebeten die Tore zu
vergrössern. Zwei Bälle breiter und einen Ball höher, weil sich Torwart Olli Kahn in diesen kleinen
Toren ständig den Unterkiefer anstösst. Nun, das Ergebnis kennen Sie! Die Tor-Grösse wurde
nicht verändert und Olli Kahn sass auf der Ersatzbank. Selbstsabotage??

 

Ist Ihnen bewusst, dass Sie sich unbewusst immer wieder selbst sabotieren und deshalb Ihre Ziele
nicht erreichen? Peggy Claude-Pierre sagte in einem Vortrag zum Thema Magersucht und Bulimie,
dass acht mal mehr Frauen als Männer unter Essstörungen leiden. Sie führt das essgestörte
Verhalten auf das von ihr selbst betitelte "Negativismus-Syndrom" zurück, einem Gewebe aus
selbstzerstörerischen, schwarzen Gedanken, dass die Betroffenen zu immer tieferen
Minderwertigkeitsgefühlen und einer negativen Weltsicht treibt.

 

Essstörungen, ist das nicht normal, wenn man bei Aldi einkauft? Ich habe dort mal frische Äpfel
geholt.Ich stand so lange in der Schlange bis ich bezahlen konnte, die Äpfel sahen danach aus
wie aus dem Bio-Laden.

 

Aber, warum haben acht mal mehr Frauen Essstörungen, obwohl auch Männer von diesem
"Negativismus-Syndrom" befallen sein können? Nun, worin liegt der allgemeinen Meinung nach
der Wert der Frau?
Jahrhundertelang hat man den Mädchen eingeredet, der Wert einer Frau läge in Ihrem physischen
Körper. Sie müsse schön sein etc. Peggy Claude-Pierre fragt nun: Was passiert, wenn eine Frau
durch ihren "Negativismus"  ein mangelndes Selbstwertgefühl entwickelt?

 

Sie kann an den Punkt kommen, wo sie denkt, die Leute wären glücklicher wenn sie nicht da wäre.
Jetzt fängt sie gemäss Peggy Claude-Pierre an, den Teil von sich auszuhungern, der ihrer Meinung
nach den meisten Wert trägt - ihren physischen Körper. Die Spitzensportlerinnen der ehemaligen
DDR haben das ein bisschen anders geregelt. Junge Frauen wurden durch Doping häufig zu
Männern - ich denke das war das, was man lange unter dem sogenannten Zwangsumtausch verstand???

 

Worin liegt der allgemeinen Meinung nach der Wert des Mannes? Den Jungs hat man eingeredet, der
Wert des Mannes läge beim Grad seines materiellen Erfolges, Status, materiellen Güter,
gesellschaftlichen Position. - Also was zerstört der Mann unbewusst, wenn er ein schwaches
Selbstwertgefühl hat? Richtig! Er zerstört unbewusst seinen Erfolg. Und jetzt sind wir wieder an einem
möglichen Grund, warum manche Leute Ihre Ziele nicht erreichen. Die Lösung dieses Problems ist
natürlich unser DAKS-Seminar. Sie wissen, dieses Seminar war ursprünglich als einmalige Aktion
geplant. Die Nachfrage ist aber so gross, dass wir laufend weitere Termine planen zum ersten mal
auch in der Schweiz. Hier die nächsten Termine: 15. Nov. 06 in Linz. 2. Dez. 2006 in Zürich und
21. Jan. 07 in München. Der Preis beträgt nach wie vor 190,-- EUR pro Person. Melden Sie sich
hurtig an, sichern Sie sich Ihre Plätze, bis jetzt war jeder Termin in wenigen Tagen ausgebucht.

 

Einfach e-Mail mit dem gewünschten Termin und den vollständigen Namen und
Adressen der Teilnehmer an: info@aa-training.ch

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3. Wirklichkeitsaufstellung
In seinem früheren Job als Missionar in Südafrika, hat Bert Hellinger immer wieder beobachtet, wie der Medizinmann mit
dem Geist seiner Sippe Kontakt aufgenommen hat und mit seiner Hilfe im handumdrehen verzwickte Probleme in seinem
Stamm aufgelöst hat. Diese schamanische "Geisterbeschwörung" würde wahrscheinlich von vielen rationalen Vernunfts-
menschen als Hokuspokus primitiver Urwaldmenschen abgetan. Bert Hellinger erkannte jedoch, dass diese Medizinmann-
Magie wirkungsvollste Therapie darstellt. Anfangs der 70er Jahre kehrte er nach Deutschland zurück und wandte sich der
Psychotherapie zu. Schnell wurde er hier mit dieser mitgebrachten "Medizinmann-Magie" bekannt, die er fast 1:1 wie im
Urwald, unter der Bezeichnung Familienaufstellung  in seinen Seminaren durchführt.

 

Wozu Familienaufstellung? Immer wieder ist unser Verhalten unvernünftig. Wir können es dennoch nicht ändern und
leiden darunter. Jeder von uns hat eine Familie, die uns in der Entwicklung unterstützen oder auch hindern kann.
Die Kräfte aus der Familie tragen viel zum Verhalten und zur Zufriedenheit oder Unzufriedenheit im eigenen Leben bei.

 

Familienaufstellungen sind also hilfreich, z.B. wenn in der Paarbeziehung wiederkehrende Konflikte auftreten - wenn es
schwierig ist, dauerhafte Beziehungen einzugehen - bei ungelösten Gefühlen zu den Eltern - wenn das Leben mühsam
erscheint und persönliche sowie berufliche Ziele nicht erreicht werden - usw.
Im Grunde geht es bei dieser Technik darum, das morphische Feld der Sippe anzuzapfen und an Informationen zu
kommen. Diese Infos geben Auskunft über die Fragen, mit denen Sie in den Prozess hineingehen.

 

Im zweiten Schritt wird dieses Sippenfeld "re-informiert", sodass in der Sippe (Familie) die gewünschten Veränderungen
eintreten. Wie so eine Aufstellung funktioniert, können Sie hier lesen.

 

Es ist schon so, eine Familie- eine Verwandschaft muss halt auch gepflegt werden. Verwandschaftspflege- das ist
schon ein bisschen mehr, als das regelmässige Erneuern des Grabschmucks!
Wobei, bei uns im Dorf ist es etwas anders, da freut sich der Bauer, wenn er mal jemanden trifft, mit dem er nicht
verwandt ist.

Weitere Infos zu dieser Technik des Familienaufstellens  finden Sie direkt bei  http://www.hellinger.com
Grundsätzlich ist diese Methode für alle sozialen Systeme anwendbar. Es sind z.B. auch Aufstellungen von
Firmenstrukturen oder politischen Strukturen möglich.  Literatur  zum Thema.

 

Hans-Peter Hepe von  www.simplepower.de  hat die Methode enorm weiterentwickelt und bietet seine Methode
in Einzel-Coachings und öffentlichen Seminaren unter der Bezeichnung "Wirklichkeitsaufstellungen." an.

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4. Angst
Manche Leute brauchen Angst, um sich überhaupt zu bewegen. Manche gebrauchen die Angst sogar
beinahe gerne, weil sie es ist, die sie motiviert. Wenn Sie also Angst bewusst zur Selbstmotivation
einsetzen, dann wäre es natürlich nicht besonders schlau, diese Angst zu beseitigen. Dennoch, das
Problem mit der Angst als Motivation besteht darin, dass sie in der Regel ihren körperlichen Preis fordert.

 

Tad James schlägt in seinem Buch  Time Coaching  vor: "Behalte die Ängste solange wie du sie
notwendigerweise brauchst, um dich zu motivieren, aber nicht länger". Dann beschreibt er eine
wirkungsvolle Technik wie man ganz schnell das Gefühl der Angst, in das Gefühl der Erwartung
umwandelt:

Setzen Sie sich in einen bequemen Stuhl, entspannen Sie sich und stellen Sie sich dann
mit Ihrer Phantasie ein Ereignis in der Zukunft vor, vor dem Sie Angst haben. Gehen Sie mit Ihrer
Vorstellung assoziiert in die Situation hinein und kommen Sie so in Berührung mit dem Gefühl der
Angst in Ihrem Körper. Wenn Sie den "Sitz", den "Ort" des Angstgefühls wahrnehmen, versuchen
Sie dieses Gefühl 3 cm nach oben zu verschieben. Einfach 3 cm höher als die Stelle, wo Sie es in
Ihrem Körper fühlen. Sie werden feststellen, dass sich das Angstgefühl jetzt verwandelt. Sie werden
feststellen, dass sich die Angst in ein Gefühl der Erwartung umwandelt.

 

Sobald Sie das Gefühl der Erwartung  wahrnehmen können, schieben Sie das Gefühl wieder 3 cm nach unten, auf den
ursprünglichen Platz. Durch diese Übung verändern Sie die Bedeutung der Ereignisse, denn wie
sagte schon der alte Epitekt: Nicht die Dinge beunruhigen den Menschen, sondern seine
Vorstellungen von den Dingen. Der hat doch Recht, der Junge, oder?

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5. Der Bus
Ein paar Vorschüler wurden gefragt: " In welche Richtung fährt der Bus auf den Bild?"


Wissen Sie die Antwort?
Sie können nur zwischen "nach rechts" oder " nach links" wählen!

Die Vorschüler haben " nach links" gesagt".

Als sie gefragt wurden warum, haben sie folgendes gesagt: Lösung

Das ist kreativ!!!
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6. Es geht wieder los
Im September ist auch unsere Sommerpause vorbei und wir starten wieder mit unseren Trainings.
unter www.aa-training.ch finden Sie immer die aktuellen Termine. Melden Sie sich einfach per
e-Mail an.Achtung, das ULTRA-PROJEKT im Dezember bleibt nur einem kleinen Kreis von
ca. 10 Personen vorbehalten.

Wenn Sie sich für eine Teilnahme an diesem Training interessieren,
fordern Sie bitte zuerst die speziellen Unterlagen an. Wenn Sie sich dann entscheiden am
ULTRA-PROJEKT teilzunehmen, ist eine telefonische Anfrage Voraussetzung.

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Ich wünsche Ihnen einen schönen Spätsommer und besuchen Sie mal www.lucky-life.ch.

PROSPEKT UND TERMINE 2006  ZUM MENTALTRAINING [Download als pdf-DATEI]  ZUM WEITERGEBEN.

Ihr Andreas Ackermann        www.aa-training.ch                    e-Mail: Info@aa-training.ch
 

 

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                 CH-4469 Anwil                                   E-Mail: info@aa-training.ch

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