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LETTER APRIL 2000

Guten Tag meine sehr geschätzten Leser, willkommen zum April-Letter.
Ich kam, sah und traute meinen Augen nicht! Jetzt bemühe ich mich wieder einmal höchstselbst in unser Postamt,
um einen eingeschriebenen Brief  an meinen Verleger in München zu senden.
Ich bezahle freudig die geforderten Fr. 23,--! für das Porto, wissend, dass meine Programmierung: Jeden Franken den
ich ausgebe bereichert die Volkswirtschaft und kommt 100-fach zu mir zurück, wie immer zuverlässig funktionieren
wird.

Wie aber mein Verleger nach einer Woche anruft und nach dem Verbleib der versprochenen Unterlagen fragt,
schwenkt meine Laune verständlicherweise ein bisschen um. Warum werden in manchen Postämtern die Beamten schneller
befördert als die Briefe?

Will denn die Post nicht gelegentlich ein privater Dienstleistungsbetrieb werden? Was darf ich als Verbraucher
für Fr. 23,--  überhaupt erwarten?  Ein monopolistisches Staatsunternehmen zu privatisieren und in die freie Marktwirtschaft
zu entlassen ist ja ganz toll, aber wird sich für den Verbraucher etwas verändern, solange die Mitarbeiter dieses Unternehmens
den "mentalen Tournaround" nicht schaffen? Nein, nie, keine Chance!

 

Ich habe manchmal den Eindruck unsere Post ist eine Institution zur verteuerten Verlangsamung der Briefzustellung mit dem Ziel
der Selbstabholung gegen zehnfache Gebühr.

 

Könnten Sie sich das leisten, liebe UnternehmerInnen unter meinen Lesern?
Für uns gilt die Devise: Wie können wir unseren Kunden für noch geringere Gebühren noch grösseren Nutzen bieten?

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INHALT:

1. Abi - und andere Prüfungen
2. Der Druck steigt
3. Geheimgesellschaften
4. Das Enneagramm
5. Hacker Hysterie
6. IQ
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1. Abi- und andere Prüfungen
Es wird Frühling! Für viele Schüler bedeutet dies Abschlussprüfungen bestehen. Lernen fürs Abi ist bei vielen angesagt.
Manche Schüler fragen sich jetzt schon: Wenn ich durch die Prüfung falle, was nimmt Papi mir zuerst weg; den Porsche
oder den BMW?

 

Ein Herr Dr. Piotr Wozniak hat eine Formel für Lernerfolg ins Netz gestellt. Wenn Sie gerade in einer Ausbildung
stecken, sollten Sie unbedingt mal seine Seite näher anschauen.

 

Wozniak nennt 6 Punkte als Voraussetzung für den kürzesten Weg zur Beherrschung des Wissens:
 

1. Seien Sie hungrig nach Wissen. Hier erklärt uns der Autor, wie wir eine klare Verbindung sehen müssen, zwischen
dem Wissen, das wir erwerben wollen, und dem Nutzen, den es uns im Leben bringt. (Hallo Lehrer, habt Ihr das gelesen?)
2. Stellen Sie fest, was Sie wirklich brauchen. Hier zeigt uns der Autor, wie wir zuerst diejenigen Wissensbereiche identifizieren,
die am ehesten einen positiven Einfluss auf unsere Zukunft haben.
3. Finden Sie Informationsquellen. Man kann viele Quellen parallel studieren und die Informationen auswählen, die höchste
Priorität haben.
4. Formulieren Sie den zu lernenden Stoff für die aktive Erinnerung. Hier erklärt uns der Autor, dass effektives Lernen auf
Wiederholung basiert. Eine wirkungsvolle Wiederholung  basiert auf aktiver Erinnerung. Das heisst, dass unser Gehirn die
Antwort erzeugen muss. Der Autor beschreibt eine Methode, mit der man den zu lernenden Stoff für aktive Abfragen
richtig formuliert.
5. Wiederholen Sie Ihren Stoff in geeignet gewählten Zeitintervallen. Hier liegt der wichtigste Schlüssel von Wozniak's
Methode. Er hat herausgefunden, dass es wichtig ist, dass der Stoff in den genau richtigen Intervallen wiederholt wird.
Dieser "richtige Intervall" ist bei jedem Menschen anders. Wozniak hat ein Computerprogramm entwickelt, das den für
Sie richtigen Intervall sofort berechnet. Laden Sie hier das Programm SuperMemo gratis runter.
6. Organisieren Sie auch weiterhin Ihr Wissen. Hier erklärt uns der Autor, dass wir daran denken sollen, dass sich unsere
Anforderungen ebenso wie die Welt um uns herum ständig verändern und wie wir diese Tatsache beim Lernen zu berücksichtigen
haben.

Wenn ich sehe, dass mein Sohn für seinen Italienisch-Kurs in der Schule ein abgegriffenes Italienisch-Buch das seit
1978 !! von den Schülern benutzt wird, nach Hause bringt, muss ich mich natürlich schon fragen, ob er nicht Recht hat,
wenn er mich scherzhaft fragt: "Warum soll ich lesen lernen? In der Strassenbahn ist es eh zu eng um eine Zeitung aufzuschlagen"
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2. Der Druck steigt
Wer bewusst schaut, hört und wahrnimmt erkennt, dass die Menschen in der heutigen Zeit in jeder Hinsicht einem immer
intensiveren Existenz- und Überlebenskampf ausgesetzt sind. Die alten Erfolgsrezepte funktionieren nicht mehr.

 

Mehr denn je wollen Menschen und Firmen Lösungen finden, die aus den bis jetzt stetig intensiver werdenden Druck-
Phasen befreien, damit ein angenehmeres (Geschäfts-) Leben möglich wird.

 

Ich persönlich meine zwar, die Klage über dieses immer schnellere Tempo und dem damit verbundenen verschärften
Wettbewerb in der Wirtschaft, ist weitgehend auch eine Klage gegen mangelnde Einfälle und Kreativität.

 

Die Wissenschaft hat angeblich auch festgestellt, dass das schnellere Tempo, das viele Menschen spüren und als Druck empfinden,
auch äusserlich messbar sei: Die Erde drehe sich angeblich immer schneller. Den Eindruck hatte ich auch schon. Ich glaube,
ich selbst bin verschnupft, weil ich mich im Fahrtwind erkältet habe als ich bei uns im Garten stand ;-))

 

Wir können es schaffen, diesen Druck vollständig abzubauen! Einmal mehr ist es eine rein mentale Frage.
In meinem Buch  "Easy zum Ziel" habe ich auf den Karlsruher Professor Wolfgang Berger hingewiesen.

 

Besuchen Sie unbedingt seine Homepage  www.business-reframing.com und informieren Sie sich, was die Begriffe:
Human-Reframing, Business-Reframing und Global-Reframing auf sich haben.
Ein absolutes "Muss" nicht nur für die UnternehmerInnen unter meinen Lesern.
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3. Geheimgesellschaften
Das Buch "Die Geheimgesellschaften und ihre Macht im 20. Jahrhundert" war ein heimlicher Bestseller- bis die Polizei kam.
Von Jan van Helsing's  Buch wurden allein 1993 über 100'000 Exemplare verkauft und das ohne jede Werbung.

 

Van Helsing beschreibt in seinem Buch wie die politischen- und wirtschaftlichen Machenschaften von einer handvoll
Personen gesteuert werden. Der Autor hat wegen den in seinem Buch veröffentlichten brisanten Behauptungen mehrere Prozesse
durchzustehen, die er angeblich alle gewonnen hat. Das Buch ist dennoch in mehreren Ländern verboten. (Was es natürlich
ganz besonders interessant macht) Ich habe das Buch, wie man es noch kaufen konnte, gelesen. Ich fand es einigermassen
interessant, finde aber, dass man nicht alles glauben sollte was darin beschrieben ist, nicht zuletzt, weil die Quellenangaben
meiner Meinung nach, nicht besonders seriös sind.

Viele Leser die ich kenne, waren vom Inhalt ziemlich aufgewühlt.
Bei mir war dieser Effekt nicht. Ich sagte mir: Selbst wenn das stimmt, was in diesem Buch steht, ist es mir Wurscht.
Ich mache sowieso was ich will.

 

Ich würde dieses Buch niemandem schenken, aber immer wieder fragen mich Trainingsteilnehmer, ob ich das Buch kenne
und ob ich eine Idee hätte, wo man es trotz Verbot kaufen kann.

 

Im Einflussbereich der Bundesrepublik Deutschland ist der Verkauf dieses Buches sowie der Besitz in digitaler Form verboten.
Es gibt jedoch ein paar Internet-Adressen, wo Sie das vollständige Buch gratis lesen können.

 

Das vollständige Buch können Sie dann auf eigene Gefahr unter http://geheimgesellschaften.freeservers.com/helsing.htm
lesen. Bedenken Sie, falls Sie in der BRD leben, dass Sie das Buch nur online lesen dürfen. Ein Download würde gegen den
oben erwähnten Besitz in digitaler Form verstossen. Meine Leser aus CH und A werden von ihrem Staat als etwas mündiger
eingestuft, und dürften das Buch sogar ausdrucken.

 

Mir hat einmal jemand gesagt: Herr Ackermann, wenn Sie das nicht ernst nehmen, was in diesem Buch steht, haben sie
ganz einfach ein Brett vor dem Kopf. Ich antwortete ihm: OK, möglich dass ich ein Brett vor dem Kopf habe, aber meines
ist wenigstens aus Teak!
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4. Das Enneagramm
Unser erstgeborener Sohn Zipf  sagt manchmal: Wo wir sind, ist vorn und wenn wir hinten sind, dann ist hinten vorn.
OK, nichts gegen ein gesundes Selbstwertgefühl, dennoch manchen Menschen fällt es leicht, vorn zu sein und anderen fällt es
sehr schwer. Überhaupt, ist vorn wirklich der Platz wo ich hingehöre? Gibt es anderswo einen Platz, auf dem ich viel besser etwas
bewirken könnte? Finden Sie es mit dem Enneagramm heraus!

 

Es gibt im Internet eine interessante Seite, die das Enneagramm ganz einfach erklärt und seine Anwendung für die
Persönlichkeitstypologie beschreibt. So werden neun Persönlichkeitstypen die in 3 Hauptgruppen - den sog. Triaden - zusammengefasst
sind, beschrieben. So gibt es in dieser Hauptgruppe den Herztypen, den Kopftypen und den Bauchtypen.

 

Die Persönlichkeitstypen sind dann: Vermittler, Perfektionist, Helfer, Macher, Künstler, Beobachter, Mitstreiter, Abenteurer, Führer -
wer sind Sie?

 

Unter http://www.enneagrammsoftware.de finden Sie eine Gratis-Software die Ihnen diese Frage beantwortet.
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5. Hacker Hysterie
Sicher haben Sie auch schon gelesen, dass böse Menschen in Ihren Computer eindringen können, dort Ihre abgelegten
Liebesbriefe durchstöbern und womöglich irgendwelche Passwörter klauen würden. Sie haben schon gelesen, dass Sie,
falls Sie Ihre Bankgeschäfte über das Internet tätigen, ganz besonders gefährdet seien. Enorm wie die Leute auf solche
Meldungen abfahren.

 

Warum sollte sich jemand ausgerechnet für meine Computer-Daten interessieren? So ein Nonsens.
Warum glauben die Leute blind alles was in der Zeitung steht? Wenn ich z.B. ein Schild mit Tempo 30 sehe, sage ich mir
doch auch: man muss ja nicht immer alles glauben, was man liest ;-)

 

Gehen Sie einmal auf die Web-Seite des Datenschutzbeauftragten des Kanton Zürich. www.datenschutz.ch
Sie können dort gerade online, Ihren Computer gratis checken lassen und erhalten in wenigen Minuten einen Bericht, ob und wo
man von aussen auf Ihren Computer zugreifen kann und wie Sie sich am besten dagegen absichern.

 

Wenn Sie auf der Datenschutz-Seite die Rubrik "weitere Infos" anklicken, finden Sie die Links zu den Datenschutzbeauftragten
aller deutschen Bundesländer.
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6. IQ
Wenn Sie einen IQ  (Intelligenz-Quotienten) von über 155 haben dürfen Sie sich als Genie bezeichnen.

Wegen einem Schulwechsel hat Zipf das Zeugnis von der Schule heimgebracht.

Die Noten haben wir dann mit einem IQ-Test verglichen, den er aus Spass im Internet bei  www.iqtest.de  gemacht hat.

Die Schulnoten waren interessanterweise überhaupt nicht vergleichbar mit dem überdurchschnittlichen Ergebnis,

das er im IQ-Test  hatte. Zeugnisse sind eine heikle Sache, das ist uns allen bewusst.
 

Die Tochter unseres Nachbars geht auf eine Waldorfschule, die haben dort keinen Zeugnis-Stress. Bei ihr stand lediglich drin:
"Sarah brachte sich insgesamt gut in die Gruppe ein, besonders in Ausdruckstanz und Kartoffeldruck." Gut, oder?

 

Ich habe gelesen, dass der IQ allgemein sinkt. Jetzt verstehe ich auch, warum die Fernsehprogramme so sind, wie sie sind und warum ein
Maschendrahtzaun eine ganze Nation begeistern kann. Der IQ für diensttaugliche Rekruten wurde von 90 auf  70 gesenkt.
OK, ein IQ von 70 reicht zwar aus, um eine Handgranate zu entsichern, aber erst ab 90 wirft man sie auch weg.;-))

 

Gehen Sie mal auf  www.iqtest.de  und messen Sie Ihren IQ, es sieht's ja keiner.
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Ich wünsche Ihnen einen schönen Frühling.

Ihr Andreas Ackermann      www.aa-training.ch        e-Mail: Info@aa-training.ch
 

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