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Letter Juli 2014

Guten Tag meine sehr geschätzten Leser und -innen, willkommen zum aktuellen Lettermann.

Sommer, Urlaub, Badewetter - meine Lieblingsjahreszeit. Ich hatte in der ersten Juliwoche noch ein paar
Firmen-Mentaltrainings zu leiten und war daher ständig mit dem Flieger unterwegs.

 

Auf meinem Flug nach Berlin sass eine Frau neben mir, die klagte über ihre Flugangst, die
sie seit Jahren nicht zu heilen vermag.

 

Scheinbar kannte sie mich und fragte deshalb, ob man mit Mentaltraining was machen könne.
Ich erklärte ihr unsere DAKS-Methode und sie fragte mich: "Ja, meinen sie, das geht?"
Ich: "Aber klar doch gnädige Frau, alles geht, nur der Frosch hüpft" - und schon zogen wir kurz die
DAKS-Methode durch. Falls Sie unser DAKS-Seminar bereits besucht haben, wird es Sie nicht
verwundern, wenn ich Ihnen sage, das wir das Problem in 5 Minuten vollständig aufgelöst hatten.

 

Jetzt muss ich natürlich sagen, ich verstehe es, wenn manche Menschen Flugangst haben.
Da haben Sie sich durch diese obermühsamen Sicherheitskontrollen gequält, sitzen erschöpft auf Ihrem Platz,
wollen es sich ein bisschen bequem machen in dieser Tromboseschleuder, aber bevor es endlich los geht,
wird Ihnen im Flieger jetzt erklärt, wie gefährlich das alles überhaupt ist.

 

Also ehrlich, ich bin noch nie in einen Bus eingestiegen wo der Chauffeur sagt: "Wir fahren bald los, aber es kann jeden
Moment etwas passieren, ich erkläre ihnen deshalb zuerst, wie sie hier wieder heraus kommen."
Im Flugzeug aber machen sie das! Da steht die Dorfälteste im Mittelgang, schick angezogen steht
sie da und sagt in etwa: "Also ein plötzlicher Höhenabfall kann ihnen den ganzen Tag versauen, aber keine Angst,
wir haben Leuchtstreifen am Boden. Unter ihrem Sitz befindet sich ein Schwimmlehrer und die weiteren Informationen
finden Sie auf dem Merkblatt in ihrer Sitztasche usw." die gibt sich echt Mühe, wenngleich sie genau weiss,
dass ihr keiner zuhört.

I

ch persönlich versuche ja in der Regel erst mal eine Runde zu schlafen. Haben Sie schon mal im Flugzeug versucht
zu schlafen? Es geht nicht! Ständig quatscht einer aus diesem Deckenlautsprecher und erzäht Dinge,
die keiner wissen will. Als erster meldet sich der Flugkapitän: "Hallo, herzlich willkommen an Bord, hier
spricht ihr Flugkapitän Jansen (die heissen immer Jansen) wir haben die Reiseflughöhe von 10'000 Metern
erreicht." Ei toll! Was will der jetzt? Sollen wir aufstehen und klatschen? Ich meine, was soll das?
Das ist doch sein Beruf, da erwarte ich doch ganz einfach, dass er die Flughöhe erreicht.
Und weil der Kapitän Abitur hat, erzählt er den ganzen Schrott nochmals auf Englisch.
Kein einziger Engländer an Bord, aber der zieht das gnadenlos durch.

 

Jetzt denken Sie, so jetzt hat er alles erzählt was er weiss, jetzt ist Ruhe, jetzt kann man schlafen - Fehlanzeige!
Jetzt medet sich der Co-Pilot: "Ja, ich sitze auch hier vorne und darf auch noch etwas sagen.
Wenn sie mal nach unten schauen wollen, links sehen sie Bielefeld und rechts Osnabrück".
Bielefeld, Osnabrück? Hallo, das sieht ja schon von unten bescheiden aus, das will ich von oben gar nicht sehen.

 

Na ja, was wollen Sie machen?

Der heutige LETTERMANN wird kurz, wer will schon bei diesem schönen Wetter lange vor dem Computer
sitzen und lesen!

Viel Spass beim Lesen.

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INHALT:

1. Lächeln macht glücklich

2. Die Macht des geschriebenen Wortes

3. Wir müssen was tun

4. Zum Schluss

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1. Lächeln macht Glücklich

Irgendwie habe ich jeden Tag Ostern - ich suche immer etwas.
Ich habe die Notizen für einen Bericht über "Motivation von Kindern" gesucht und stattdessen
meine Notizen zum Thema "Lächeln macht glücklich" gefunden, naja, das Thema "Glücklich sein" ist auch wichtig
und das Thema Kinder kann warten. Die Geburtenrate geht ja eh zurück, seit Udo Jürgens nicht mehr auf Tour ist.

Um was geht es?
Am Schluss von jedem Mentaltraining sage ich jeweils meinen Teilnehmern: "Wenden Sie die erlernten Techniken an,
um für sich und Ihren Angehörigen ein glücklicheres Leben zu gestalten, denn jeder Tag, an dem Sie glücklich sind,
ist ein Geschenk an den Rest der Welt". Was meine ich damit?

 

Ihr Glücksempfinden hat enorm weitreichende Konsequenzen.
Es geht um viel mehr als nur darum glücklich zu sein und das Leben zu geniessen. Glücklich sein hat einen grossen
Einfluss darauf, wie erfolgreich Sie, sowohl im privaten, als auch in Ihrem privaten Leben sind.

 

Ich persönlich bin der 100%igen Überzeugung: Glücksempfinden ergibt sich nicht nur aus dem Erfolg, den man hat,
sondern ist in Wirklichkeit eine seiner Ursachen.

 

Sonja Lyubomirsky von der Uni of California hat in einem Projekt mit über einer Viertelmillion Teilnehmern nachgewiesen,
wie "glücklich sein" die Voraussetzung für ein auf allen Ebenen erfolgreiches Leben ist.
Auf allen möglichen Arten von Verfahren wurden die Probanten in einen über längere Zeit andauernden Glückzustand gebracht.
Nachdem die Daten dieser Studie ausgewertet waren, entdeckte Lyubomirsky die erstaunlichen Vorteile des Glückempfindens.
Es macht Menschen kontaktfreudiger und altruistischer. Es führt dazu, dass die Menschen sich selber und somit andere mehr mögen.
Es verbessert die Fähigkeit Probleme zu lösen und stärkt ganz erheblich das Immunsystem und viele weitere Auswirkungen mehr.

 

Jetzt lautet natürlich die Frage: "Wie erzeuge ich ein ständiges Glücksgefühl?"

In unserem Seminar "INITIATION" haben Sie gelernt, wie Sie sich innert Minuten mit Ihrer inneren Quelle verbinden,
was ja immer mit dem Zustand der göttlichen Glückseeligkeit verbunden ist. (Nach mehrjähriger Pause führen wir das
Seminar "INITIATION" am 28. September 2014 in München nochmals durch)

 

Aber es geht natürlich auch anders:
Mirsakarim Norbekov schreibt in seinem sehr lesenswerten Buch "Eselsweisheit" folgendes: "Lächle! Zeig deine Zähne
und wenn du keine hast, zeig dein Zahnfleisch!" Die genau gleiche Empfehlung haben Sie auch bei Dr. Strunz gelesen.

Der Muskel, der die Mundwinkel beim Lächeln nach oben zieht, ist der "Zygomaticus major". Dieser kleine Muskel
ist dafür verantwortlich, dass das Unterbewusstsein die Information bekommt: "Wir sind gut drauf".

 

Wenn Sie jetzt diesen Muskel auch noch manuell aktivieren, indem Sie am Ende des Lachmundes, direkt auf der Wange,
auf beiden Seiten mit den Fingern massieren, verdoppeln Sie den Effekt, um die oben beschriebenen Ergebnisse zu erzielen.
(Kann es sein, dass Frau Merkel diesen Muskel gar nicht hat?)

 

Dr. Strunz , dessen Forschungen zum Thema "Forever Young" ich sehr bewundere, schreibt:
Ein Kind lacht pro Tag ca. 400 mal. Ein Erwachsener in unserer westlichen Kultur im Schnitt 15 mal.
Wenn Sie Dr. Strunz kennen, dann wissen Sie, dass er immer so grinst, als hätte er an der Klebstofftube geschnüffelt - er
weiss genau warum! - Liebe deutsche Fussballfans, Ihr habt doch aktuell einen Grund der Euch glücklich macht - also lächelt!

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2. Die Macht des geschriebenen Wortes

Geteiltes Leid ist halbes Leid. Gemäss diesem Motto nehmen Menschen, die Erfahrung mit unangenehmen Ereignissen machen,
oft die Hilfe von Psychotherapeuten in Anspruch. Dort erhalten sie die Gelegenheit über ihr Problem zu reden und mit
Hilfe einer Fachperson eine Problemlösung zu erarbeiten. Man geht davon aus, dass diese therapeutischen Gespräche
eine reinigende Wirkung haben, wenn man seinen Gefühlen Luft macht und negative Emotionen ablässt.

 

Emanuelle Zech und Bernard Rimé von der Uni Louvain in Belgien, haben in einer Untersuchung festgestellt, dass 90%
der Öffentlichkeit glaubt, dass das Sprechen mit einer anderen Person über ein traumatisches Erlebnis ihr Leid lindern würde.

Eine Gruppe von Teilnehmern wurde gebeten, mehrere Gespräche mit einem Versuchsleiter über das traumatische Ereignis zu führen.
Eine zweite Teilnehmergruppe wurde gebeten, wie in einem Tagebuch über ihre Gefühle zu dem Ereignis zu schreiben.

 

Die erste Gruppe war subjektiv der Meinung, dass Ihre Gespräche mit der Fachperson hilfreich gewesen sei.

Mit einem speziellen Fragebogensystem wurde dann das emotionale Wohlbefinden der Teilnehmer beider Gruppen gemessen
und hier kam ein ganz anderes Ergebnis zum Vorschein. Obwohl die Teilnehemer der ersten Gruppe, wie oben erwähnt,
subjektiv die Gespräche als hilfreich empfanden, waren die Gespräche gemäss der beiden Forscher Zeitverschwendung.
Die zweite Gruppe, die über ihre Gefühle schrieb, hat angeblich eine signifikant bessere Verarbeitung ihres Problems
erreicht und es wurde eine bemerkenswerte Steigerung ihres psychischen und physischen Wohlbefindens gemessen,
einschliesslich einer Besserung von Gesundheitsproblemen und einer Steigerung des Selbstwertgefühls und Glückempfindens.

Was beutet jetzt dieses Ergebnis? Aus psychologischer Perspektive sind Denken und Schreiben offensichtlich sehr verschieden.
Das Denken kann oft etwas unstrukturiert, desorganisiert oder gar chaotisch sein. Dagegen unterstützt das Schreiben die Schaffung
eines Handlungsfadens und einer Struktur, was Menschen dabei hilft, dem Geschehenen einen Sinn zu verleihen und auf
eine Lösung hinzuarbeiten.

Die Arbeit von Zech und Rimé hat mich wieder daran erinnert, dass ich im Mentaltraining meine Teilnehmer wieder mehr darauf hinweisen muss, die Zielfindung und die Reflektion über die Ziele schriftlich, nach unserer im Seminar vermittelten 7-Schritte-Methode zu bearbeiten.
Bereits das schriftliche Festhalten der Ziele, löst einen Manifestationsprozess aus - also gewöhnen Sie sich an, Ihre Ziele und
Wünsche immer schriftlich zu fixieren.

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3. Wir müssen was tun

Ich habe anfangs Juli, nach meiner Firmen-Mentaltraining-Tour mit einem Teil meiner Familie an einem Bayerischen See
eine Woche lang Urlaub gemacht. An einem regnerischen Tag gingen wir ins Erlebnisbad am Ort.

 

Jetzt bin ich jemand, mich bringt man normalerweise nicht in ein solches Bad. Aber diese Anlage nennt sich Spassbad
und man hat uns nahe gelegt, diese Anlage unbedingt anzuschauen.
Ja, auf jeden Fall, für mich war es wenigstens wieder mal eine Gelegenheit, die Menschen zu studieren.

 

Ich beobachte einen kleinen Jungen, wie er ein noch kleineres Mädchen unter Wasser drückt. Ruckizucki kam der
Bademeister und hat den Jungen an beiden Ohren aus dem Becken gezogen. Er sagte: "So Freundchen,
du entschuldigst dich jetzt bei dem Mädchen". In dem Moment hörte man die aufgebrachte Stimme seiner Mutter:
"Finger weg von meinem Sören!" Der Bademeister:

 

"Gute Frau, wo waren Sie gerade eben? Haben sie nicht mitgekriegt, was ihr Bengel hier veranstaltet?"

Da sagte sie:"Das sind kleine Streitereien unter Kindern, die kann man aber auch ohne Gewalt lösen,

mit Kindern muss man darüber sprechen". Der Bademeister: "Was soll denn dieses Pädagogengequatsche,

wo haben Sie denn das gelernt?" Die Frau: "Entschuldigen Sie bitte, ich bin Pädagogin,
wenn ich mich vorstellen darf, ich heisse Annarose Dinser-Holzmann, ich bin Sport-Lehrerin und werde demnächst
in ihrem Bad den Schwimmunterricht leiten.

 

Der Bademeister ironisch: "Angenehm, mein Name ist Miskowski, ich bin hier der Fusspilzflüsterer und ihr

Schwimmunterricht werde ich mir anschauen".
So gab ein Wort das andere während die Kinder inzwischen wiederfriedlich miteinander spielten. <

 

Amüsiert habe ich diese Szenen meiner Familie erzählt, wie die Kids die Situation locker
und automatisch regelten, während die Alten mit Argumentieren beschäftigt waren. Und wieder einmal war uns klar,
wir müssen den Kindern helfen diese angeborene Fähigkeit zu erhalten. So haben wir uns spontan entschieden,
wir wollen den häufigen Anfragen nach einem weiteren Termin für das Kindermentaltraining nachkommen und bieten
für den Herbst folgende 2 Seminare an:

 

Kindermentaltraining für 7 - 14 Jahre. Leitung: Rita Ackermann. Infos hier.

Mentaltraining für Jugendliche für 15 - 25 Jahre Leitung: Simon Ackermann. Infos hier.

Termin: 27. September 2014 von 10.00 - 17.00 Uhr in München. Gebühr: € 290,-- plus MwSt.

Anmeldungen einfach an: info@aa-training.ch

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4. Zum Schluss

Denke nach und pack schlau ein,
was du liebst soll bei dir sein.
Da wär noch was, worum ich bitt,
sei gut drauf, geniess den Ritt!

 

Es geht auf eine schöne Reise,
die, zur eignen Lebensweise.
Auf neuen Wegen werden wir gehn,
nur wer folgt kann diese sehn.

 

Neues werden wir erschaffen,
indem wir’s übers Alte straffen.
Was jemals war, das ist nicht mehr,
drum schätzen wir das Jetzt so sehr.

 

Umhüllen wird uns die Harmonie
die in unseren Herzen gedieh.
Los, kommt mit, wir brechen auf
und nehmen dabei nur Glück in Kauf.

(c) Simon Ackermann 2014
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Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit und geniessen Sie den Sommer.

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Ihr Andreas Ackermann           http://www.aa-training.ch/                    e-Mail: Info@aa-training.ch

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