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Lettermann März 2015

 

 

Guten Tag meine sehr geschätzten Leserinnen und Leser, willkommen zum aktuellen Lettermann.

Unser jüngster Sohn, 15 Jahre alt, ist seit einiger Zeit in der Phase, in der Jugendliche die Faszination des Denkens
entdecken. Natürlich macht er sich auch Gedanken über die Schule und ist sich dabei bewusst geworden:

Die lehren uns nur WAS wir denken sollen und nicht WIE wir denken sollen.

 

Er erzählte mir, dass er neulich mit einem Kumpel unterwegs war. Sie nennen ihn Gillette, weil er sich mit 12 schon rasieren musste, sein richtiger Name ist aber Wilkinson.
Auf jeden Fall, die beiden sind also in Basel unterwegs, wo sie ein bestimmtes Computergeschäft suchen.
Strömender Regen! Reflexartig seien sie an einem Strassenrand stehen geblieben, weil die Fussgängerampel auf Rot schaltete und das,
obwohl weit und breit weder ein Fahrzeug noch andere Personen zu sehen waren.

 

Seine Frage an mich war: Wer hat uns so programmiert, dass wir wider jeglichem normalen Menschenverstand und Vernunft
so reagieren - und warum?
Ich hatte mir gerade dieses Filmchen angeschaut und wusste, jetzt ist der Moment gekommen, wo ich meinem Sohn
das Leben erklären muss.

 

OK, ich also ab zu Rudis Reiserampe: "Hallo Käpten Cook, 1 Woche Vater-Sohn-Urlaub, abseits vom Touristenrummel,
Hotel mit Blick aufs Wasser und First-Class-Service. Hack mal diese Eckdaten in deine Playstation".
2 Tage später sassen wir in unserem super Boutique-Hotel in der Altstadt von Antalya mit Blick auf den Hafen und sprachen
über das Leben.

 

Wenn Sie halbwüchsige Kinder haben, sollten Sie das unbedingt auch tun. Es ist hoch interessant, was die für Fragen haben
und ausserdem haben Sie als Eltern dafür zu sorgen, dass aus Ihren Kindern etwas wird, trotz Schule.

 

Eine Studie aus England belegt, dass 98% der Kinder bis zum Alter von 2 Jahren hochbegabt sind. Nach der Schule sind
es noch knapp 2%.

 

Realisieren Sie, wie wichtig also das KINDERMENTALTRAINING ist?

 

Termin: 21. März 2015 in Stuttgart. (7 - 14 jährige) Leitung: Rita uns Alexia Ackermann Infos hier.

Gleichzeitig findet für die Erwachsenen das Seminar "Glaubenssätze" statt,
sowie am Sonntag, 22. März 2015 das Seminar "ULTRA-PROJEKT-light" Infos hier.

 

Lesen Sie im heutigen LETTERMANN wieder ein paar interessante Beiträge.

Viel Spass beim Lesen.

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Wir sind im Februar wieder mit unseren MENTALTRAININGS gestartet. Wir werden in 2015 nur wenig Termine anbieten.
Infos und Termine hier: MENTALTRAINING 2015.

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INHALT:

1. Sebstwertgefühl

2. Persönlicher Wirkungskreis

3. Wie man Kindern in diesen Zeiten erklärt, was genau Banker so arbeiten

4. Zum Schluss

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1. Selbstwertgefühl

Beim Frühstück in unserem Hotel haben mein Sohn und ich ein Pärchen beobachtet, deren in Bruchstücken mitgehörten Diskussion
das nächste Thema bei meinen Bemühungen, dem Jungen das Leben zu erklären, lieferte.

 

Die beiden haben wohl die erste Nacht miteinander verbracht und er sagte zu ihr:
"Hör zu, ich will ganz ehrlich zu dir sein- du bist nicht die erste Frau für mich!"
Sie Antwortete: "Hör zu, ich will auch ganz ehrlich zu dir sein - ich kanns nicht glauben!"

 

Mein Sohn fragte mich, wie kann das möglich sein, dass sich eine so schöne Frau mit so einem unatraktiven Typen abgibt?
Der Typ hat ja Null Ausstrahlung, der hat vielleicht soviel Charisma wie ein Rollmops.

 

Ich erklärte ihm, dass der Mann vermutlich ein starkes Selbstwertgefühl hat, vielleicht unterstützt durch einen gewissen materiellen
Reichtum über den er möglichweise verfügt. Geld haben macht natürlich schon sicher, aber ich glaube, das ist eher so ein Neureicher.
Mein Sohn meinte nur: "Lieber Neureich, als nie reich". Naja, da hat er natürlich auch wieder Recht.

Und schon haben wir diskutiert, ob zuerst ein grosses Selbstwertgefühl vorhanden sein muss, um Grosses zu erreichen, oder ob
sich das grosse Selbstwertgefühl von selbst einstellt, wenn man zuerst etwas Grosses erreicht hat. (Huhn oder Ei?)

 

Wir kamen zum Schluss, dass wohl beide Varianten möglich sind, aber ganz klar war: Ein starkes Selbstwertgefühl ist in jeder Hinsicht
sehr förderlich, wenn man Grosses erreichen will. Das Selbstwertgefühl ist übrigens gerade bei Jugendlichen ein Thema.

 

Übrigens, mein Sohn erklärte mir, dass er manchmal bewusst Kleider anzieht, in denen er sich selbstsicherer fühlt.
Ich habe ihm dann meine diesbezüglichen Beobachtungen während meiner Militärzeit erzählt.
Darauf erwiderte er im Spass: "Ich bin nichts, ich kann nichts, gebt mir eine Uniform".

 

In unserem Seminar "MANIFESTATIONS-PROGRAMM" habe ich mit meinen Teilnehmern zum Thema "Selbstwertgefühl"
eine mentale Technik eingeübt, die Sie hier als MP3-Datei herunter laden können. Vielleicht wollen Sie es ja Ihren Kids weitergeben?

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2. Persönlicher Wirkungskreis

Im Lettermann vom Oktober 2014 habe ich folgendes geschrieben:

Sie tun die Dinge normalerweise so, wie Sie es immer getan haben und erzielen daher die Ergebnisse, die Sie immer
erzielt haben. Sie bleiben innerhalb Ihrer Komfortzone, wo alles gewohnt "ordentlich" ist und erreichen daher nie
"ausserordentliche" Ziele. Dies gilt für restlos alle Bereiche Ihres Lebens - Sie stagnieren mehr oder weniger und sind
dennoch glücklich, wenn Ihr Leben wenigstens nicht schlechter wird. Um das sicher zu stellen, versichern Sie sich ja
auch für und gegen alles. Man hat Ihnen ja auch erfolgreich eingetrichtert: "Lehne Dich nicht zu weit aus dem Fenster",
oder: "Schuster, bleib bei Deinen Leisten". Toll, so bleiben Sie also immer schön innerhalb Ihrer Komfortzone, denn
dort passiert Ihnen nichts. Nichts Negatives und auch nichts Positives.

Solange Sie in Ihrer Komfortzone bleiben, ist Erfolg und Wachstum nicht möglich! Erfolg und Wachstum ist ausschliesslich
ausserhalb Ihrer Komfortzone möglich. Das Problem ist: Sobald Sie Ihre Komfortzone verlassen, bekommen Sie negative
Emotionen, wie z.B. Ängste etc. sowie Blockierungen verschiedener Art.

Mein Sohn und ich sitzen auf der Terasse eines Restaurants am Hafen und beobachten, wie die Bootsbesitzer versuchen die
spärlich vorhandenen Touristen zu einem 1-stündigen Bootsausflug zu bewegen.

Dort unten am Hafen ist eine kleine Moschee mit einem Minarett. Plötzlich rief der Muhezzin von ebendiesem Minarett
die Gläubigen zum Gebet. Ich fand diesen "Gesang?" übrigens immer sehr interessant, akustisch etwa vergleichbar mit einem
Herbert Grönemeyer-Konzert.

 

Auf jeden Fall, zeitgleich war offensichtlich Schulschluss und die Teenies bevölkerten für einen Moment das Hafengebiet.

Jetzt gelang es einem dieser Bootbesitzer, 4 bildhübsche, vielleicht 16-jährige Schülerinnen zu einer Bootsfahrt zu motivieren.
Die vier bestiegen das Boot und begaben sich auf das Oberdeck. Weil das Boot erst in einer viertel Stunde starten sollte,
haben die Mädels vom Oberdeck herab ausgiebig die vorbeilaufenden Jungs begutachtet.

 

Bald gelang es dem Bootsbesitzer auch 4 Jungs auf das Boot zu holen, natürlich nicht ohne zu erwähnen, dass sich im 1. Stock
4 hübsche Grazien garantiert auf die nette Reisebegleitung freuen werden. Und genau jetzt begann eine interessante Lehrstunde
für meinen Sohn.

Die Jungs sassen nebeneinander und blickten auf die Mädchen gegenüber - und umgekehrt, aber keine und keiner
sprach ein Mitglied des Gegengeschlechtes an, obwohl alle eigentlich im Grunde genau das wollten.

 

Ich habe meinem Sohn erklärt: Jeder hat einen persönlichen Wirkungskreis, manchmal auch Komfortzone genannt.
Innerhalb dieses Kreises ist man völlig frei im Wirken auf Andere. Hier hat man alles im Griff. Innerhalb dieses Kreises
haben wir unsere Freunde und keinerlei Probleme mit der Kommunikation. Innerhalb dieses persönlichen Wirkungskreises
hat man immer ein sicheres Gefühl.

 

Für diese Jungs nun, sind die 4 Mädchen ausserhalb ihres Wirkungskreises (und umgekehrt). Um mit den Mädchen in Kontakt zu kommen
müssten sie ihren Wirkungskreis, ihre Wohlfühlzone verlassen. Die Chancen liegen immer ausserhalb des persönlichen Wirkungskreises.
Der Punkt ist aber, ausserhalb des Wirkungskreises fühlt man sich unsicher. Wenn sich einer der Jungs entscheidet, die Mädchengruppe
anzusprechen, werden ihm auf dem Weg an die Grenze seines Wirkungskreises 1000 Gründe einfallen, warum es besser ist
es lieber nächste Woche zu versuchen und er wird seine Grenze nicht überschreiten und alle werden eine langweilige Bootsfahrt erleben.

 

Meinem Sohn habe ich erklärt: Wenn du eine Herausforderung annehmen willst, die ausserhalb deines Wirkungskreises liegt, warte
nie länger als 10 Sekunden bis zur Ausführung, sonst wirst du es nie tun. Er hat begriffen, je länger die 4 Jungs mit dem Start ihrer
Anmachnummer warten, je schwerer wird es.

 

Hausaufgabe: "Blamiere dich täglich 3 mal". Wenn Sie diese Hausaufgabe erfüllen wollen, müssen Sie 3 mal pro Tag Ihren
Wirkungskreis verlassen. Ich schwöre Ihnen: Ihr Leben wird saulustig.

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3. Wie man Kindern in diesen Zeiten erklärt, was genau Banker so arbeiten

Mein Sohn fragt: Papa, wäre ein Bankberuf etwas für mich? Was genau macht eigentlich ein Banker? Ich habe ihm das so erklärt:

Franz ist Tischler und möchte sich neue, modernere Werkzeuge beschaffen, um sich seinen Traum zu erfüllen - sich endlich selbständig zu machen.
Zu diesem Zweck sucht er seinen Banker auf und leiht sich €1.000,- bei ihm.

 

Sie handeln folgende Bedingung aus: Franz braucht eine tilgungsfreie Anlaufphase und möchte deshalb die geliehenen €1.000,--
erst im nächsten Jahr zurückzahlen - dafür aber auf einen Schlag, und zwar das Doppelte.

Inzwischen hinterlegt Franz seine einzigen Werkzeuge, nämlich die aus seiner Zeit als Geselle, bei seinem Banker als Pfand.

 

Als Franz mit den geliehenen € 1.000,-- weggehen will, ruft ihm sein Banker nach: “Franz, warten Sie, mir ist etwas eingefallen!
Im Frühling kommenden Jahres wird es Ihnen vermutlich schwer fallen, €2.000,- in einer Summe aufzutreiben.
Ist es nicht besser, wenn Sie die Hälfte bereits jetzt anzahlen?”

 

Das leuchtet Franz ein und er gibt dem Banker €1.000,- als Anzahlung zurück.

Ein Weilchen geht er sinnend vor sich hin, dann murmelt er: “Merkwürdig: die €1.000,- sind weg, meine Gesellenausrüstung auch,
€1.000,- bin ich meiner Bank obendrein noch schuldig – und der Banker hat auch noch Recht!”

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5. Zum Schluss

Alles, was Du im Aussen wahrnimmst, ist durch die Projektion Deines Innen ins Aussen entstanden.
Möglicherweise bist Du nicht der einzige "Projektor", gerade bei kollektiven Themen, und doch hat das, was Du wahrnimmst,
immer mit Dir zu tun. Sonst würdest Du es nicht wahrnehmen.

Wenn also im Aussen etwas ist, das Dir nicht gefällt, dann ist dies ein wertvoller Hinweis, um in Dir etwas zu ändern.
Folglich macht es keinen Sinn, "es" abzulehnen. Es ist ja ein Teil von Dir (der sich halt im Außen zeigt)
und Du willst Dich doch nicht selbst ablehnen, oder?

Aus Frank Obels Power Code

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Unsere nächsten Termine:

Seminar "Glaubenssätze" 21. März 2015 in Stuttgart
Seminar "ULTRA-PROJEKT-light" 22. März 2015 in Stuttgart

Kindermentaltraining 21. März 2015 in Stuttgart

Die Termine für unser MENTALTRAINING : Infos und Termine 2015 hier.


Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit.

Besuchen Sie auch unsere Webseiten: www.aa-training.ch www.sorgenfresser.ch www.powerpulsing.com www.subliminal.ch

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