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Hier im ARCHIV finden Sie alle früheren Newsletters.

 

Letter Mai 2024

Guten Tag meine sehr geschätzten Leserinnen und Leser, willkommen zum aktuellen Lettermann.

Ich gehöre zu einer Randgruppe.
Das ist mir vor Kurzem wieder einmal so richtig bewusst geworden.

Was war passiert?

Im Juni werden wir, nach einer längeren Pause, unser Mentaltraining wieder einmal in Hamburg durchführen.

Dazu musste ich in Hamburg ein paar Abklärungen treffen.

Ich war mit Jürgen in der Stadt unterwegs, und er wollte mir im Schanzenviertel ein paar Szenenkneipen zeigen.

 

Also, ich sag mal so, die hippen Lokale in so einem Szenenviertel waren für mich schon ein bisschen speziell.

Wenn man zum Beispiel in so einem "hippen" Lokal einen frisch gepressten Orangensaft bestellen möchte, steht da ein Kellner und sagt: "O-Saft haben wir leider nur mit Ingwer und Sprosse."

Nun, Ingwer ist mir ein Begriff, aber Sprosse?

Ich sage: "Ich möchte keinen Ingwer und keine Sprossen, ich möchte nur einen normalen Orangensaft."

Er: "Sorry, den haben wir leider nur mit Ingwer und Sprosse."

Ich frage: "Machen Sie den Saft frisch?"

Er sagt: "ja."

Ich: "Dann machen Sie doch erstmal den O-Saft, und wenn Sie fertig sind, hören Sie auf zu arbeiten und machen Feierabend."

Jedenfalls haben wir das mit dem Orangensaft irgendwie hingekriegt.

In der nächsten Kneipe wurde dieser "Hipeness" noch getopt.

Ich wollte einfach einen Kaffee trinken.

Natürlich war mir inzwischen klar, dass man in so einer Szenenkneipe nicht einfach so einen normalen Kaffee bestellen kann.

Also machte ich voll einen auf trendy: "Ich hätte gerne einen Karamell-Macchiato, bitte."

Jetzt steht der Kellner mir gegenüber und schaut mich schweigend an.

Er bewegte sich null. Ich dachte noch, vielleicht hat der mich wegen meines schweizer Akzents nicht richtig verstanden.

Ich versuchte es nochmals mit meinem besten Hochdeutsch, zu dem ich fähig war, und sagte noch einmal:

"Ich hätte gerne einen Karamell-Macchiato, bitte."

Er:
"Ich habe Sie schon verstanden, aber welche Milch möchten Sie haben?

Möchten Sie Sojamilch? Mandelmilch?"

Ich gucke ihn an und frage: "Haben Sie Kuh?"

Er: "Ja, aber vertragen Sie Laktose? Vertragen Sie wirklich Laktose?"

Ich:
"Ja, braucht man dafür in Deutschland eine schriftliche Genehmigung? Ja, ich vertrage Laktose.

Machen Sie mir einfach einen schönen Karamell-Macchiato mit Kuhmilch und etwas Kakao oben drauf."

Jetzt war der Kellner völlig fertig.

"Aber Kakao kann Spuren von Nüssen enthalten, vertragen Sie wirklich Nüsse?"

Ich: "Machen Sie von mir aus eine Tüte Studentenfutter rein, ich vertrage alles."

Jürgen steht neben mir und sagt: "Was ist denn das hier?" Und dann guckt er mich an, war total überrascht und fragt mich: "Warum verträgst du alles?"

Ich antwortete: "Ich bin irgendwie eine andere Generation.
Du bist Generation Feuchttücher, ich nicht.

Feuchttücher gab es bei uns nicht, wir hatten einfach ein Rotztuch in der Tasche."


So ein Rotztuch war "Multikultur" im wahrsten Sinne des Wortes, und das hat unser Immunsystem widerstandsfähig gemacht.

Jedenfalls, das war wieder einmal ein sau lustiger und erlebnisreicher Nachmittag, und ich habe gelernt, dieses lächerliche Hype-Getue brauche ich nicht und auch diese verschiedenen Unverträglichkeiten sind mir völlig fremd. Ich gehöre wahrscheinlich wirklich zu einer Randgruppe.


Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre des heutigen Lettermanns.
 

 

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MENTALTRAINING - TERMINE

22. Juni 2024     Hamburg          Mentaltraining

23. Juni 2024     Hamburg          ULTRA-PROJEKT (Ausgebucht, Warteliste)

29. Juni 2024     Basel                Mentaltraining

06. Juli  2024     München         Mentaltraining

07. Juli  2024     München         Spezialseminar: SUPRA und DAKS kombiniert.    [Info]

Anmeldung einfach per e-Mail an: info@aa-training.ch   


Seminarpreis: € 390,-- plus MwSt.  inkl. Kaffee-Pausen und Unterlagen

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INHALT:


1. Kinder-Mentaltraining

2. Loslassen

3. Überlegen Sie mal:

4. Das Gedicht

5. Zum Schluss

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1. Kinder-Mentaltraining

Ich durchstöbere mein Handy und stosse auf ein Video, in dem zwei hübsche Mädchen auf der Strasse von einem Hobby-Reporter ein paar banale Fragen gestellt werden.

Fragen wie zum Beispiel: "Wie heisst die Hauptstadt von Deutschland?"

 

Natürlich können die Girlies keine einzige Frage richtig beantworten.

Klar, vielleicht (oder eher hoffentlich) sind solche Szenen nur inszeniert und die erschreckende Dummheit einfach gut gespielt, aber bei solchen Videos denke ich manchmal schon:

Angenommen, das ist real, was da gezeigt wird, und manche Kids sind tatsächlich so beschränkt, dann versteht man natürlich, warum z.B. gewisse Tierarten ihre Nachkommen fressen.

 

Aber seien wir ehrlich, nicht nur bei vereinzelten Kids, sondern auch in meiner Generation finden wir Leute, bei denen man denkt: Ein Kondom hätte so viel Leid verhindern können.

 

Ich will auf Folgendes hinaus:

 

Die heutigen Kids brauchen neben guten Schulen auch eine Ausbildung in Mentaltraining.

 

In einem der letzten Newsletter hatte ich Ihnen versprochen, dass wir baldmöglichst wieder ein Kinder-Mentaltraining anbieten werden, aber das Konzept an die neuen Bedürfnisse der Kinder anpassen möchten.

 

Leider können wir einen versprochenen Trainingstermin in der ersten Hälfte 2024 nicht einhalten. Sie werden im Newsletter und auf www.aa-training.ch informiert, sobald wir Ihnen den Termin nennen können.

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2. Loslassen


Wenn sich Paare trennen, kann es manchmal ziemlich heftig zugehen.

Als Mann realisiert man dann plötzlich, nur weil die Frau die Bratpfanne in die Hand nimmt, heisst das noch lange nicht, dass es Koteletts gibt.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass sich Frauen bei einem verbalen Streit mit ihrem Partner manchmal rhetorisch unterlegen fühlen und deshalb womöglich glauben, der Mann sei intelligenter als sie.

Natürlich ist dieser Glaube völlig falsch.

Manche Frauen sind definitiv klüger als ihre Männer. Aber davon wird die Küche leider auch nicht sauber.

Dennoch, manchmal ist es gut, einen Schlussstrich zu ziehen und den Partner loszulassen.

Ich habe im Netz eine Übung gefunden, die uns helfen kann, leichter loszulassen."

Schreiben Sie einen Brief.

Einen Brief zu schreiben, hilft besonders, wenn Sie den Ärger oder die Enttäuschung über jemanden loslassen möchten.

 

So gehts:

Schreiben Sie einen Brief, in dem Sie ganz ehrlich Ihre Gefühle und Ihre Gedanken zum Ausdruck bringen.
 

  • Beschreiben Sie objektiv, was passiert ist.

  • Beschreiben Sie die Gefühle, die Sie dabei empfunden haben, und was Sie jetzt empfinden.

  • Versuchen Sie, die Perspektive des anderen zu verstehen.

  • Sagen Sie dem anderen, was Sie sich jetzt wünschen.

 

Schreiben Sie keine hasserfüllten oder ironische Sätze wie z.B.:
 

"Glaubst du denn, ich kann ohne dich nicht leben? Was denkst du, wer du bist? Mein Ladekabel?"


Sondern versuchen Sie trotz Ihrer Verletzungen, so liebevoll wie möglich zu schreiben.

Sie werden den Brief nicht abschicken, sondern einfach für sich behalten.

Ganz oft reicht es schon, einfach mal die eigenen Gefühle für sich formuliert und sich von der Seele geschrieben zu haben.

 

Diese Vorgehensweise kann sehr wirkungsvoll sein und wird auf einer gewissen Ebene den anderen erreichen.

Manche finden es hilfreich, den Brief zu verbrennen. Dies wäre natürlich eine Verstärkung des Rituals.

Wenn der Entschluss gefasst ist, sich zu trennen, sollte man dabei bleiben und nicht immer wieder versuchen, mit dem anderen zu diskutieren.

So gibt man dem Universum die Chance, aus dem unbegrenzten Feld der Möglichkeiten neue, besser passende Situationen in das eigene Leben zu bringen.

 

Mit gewissen Menschen lohnt es sich einfach nicht zu diskutieren.

Bienen verschwenden ihre Zeit auch nicht damit, Fliegen zu erklären, dass Honig besser ist als Kuhfladen.

Machen wir uns einfach bewusst: Manche Menschen sind ein Geschenk, andere sind eine Lektion.

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3. Überlegen Sie mal:

 

Sie programmieren bereits seit geraumer Zeit ein Ziel, jedoch zeigen sich keinerlei Erfolge. Was passiert? Sie fangen an zu zweifeln. Dieser Zweifel löscht das zuvor programmierte Ziel wieder aus.

Beim Programmieren haben Sie die "Zielerreichungs-Frequenz" ausgestrahlt, doch dann hat Ihr Zweifel die genau gegenteilige Frequenz ausgestrahlt und dadurch die Zielfrequenzen aufgehoben.


"Vergessen Sie nicht:

Wunsch = Mangel, egal um was es sich handelt.

Sie wünschen sich etwas, weil Sie es nicht haben – weil Sie in diesem Thema einen Mangel haben. Unbewusst fühlen Sie also die Emotion des Mangels.

Sie senden die Frequenz des Mangels aus, und diese geht in Resonanz mit Dingen/Situationen gleicher Frequenz.

Das heißt, Sie ziehen noch mehr Mangel in Ihr Leben.

 

Ihre Sendefrequenz ist gleichzeitig Ihre Empfangsfrequenz.

Stehen Sie vor einen Spiegel, ziehen Sie eine Grimasse, dann verstehen Sie, wie das gemeint ist."

 

Aber wie lösen wir nun dieses Problem?

Lesen Sie im Lettermann vom Oktober 2023 unter Punkt 1 wie Sie vorgehen sollten.

Vergessen Sie jedoch nicht:

Ihr Wert liegt darin wer Sie sind, nicht was Sie alles haben.


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4. Das Gedicht

ich war dort, ich habs gesehn
ich weiss wies ist, den block zu ziehn
der raum wird krumm, die zeit verbogen
die tage um mich her verflogen
was bringt mir denn ein tiefer sinn
von dem ich nicht der schöpfer bin
in träumen hat es sich vermengt
ich sah die welt in licht getränkt
erfuhr wie leicht mein körper wog
wie sich der schwarze qualm verzog
ich sah die dinge offen stehn
mit lust durch sie hindurch zu gehn
und sag ich nun adieu
zu euch - dann wisset
es wird wunderschön
wenn wir uns dann wiedersehn
am gipfel - bei den koryphäen.

// wunderschön
// 16.9.2023 Simon Maria Ackermann

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5. Zum Schluss

 

Eine Psychologin schritt während eines Stress-Management Seminars durch den Zuschauerraum.

Als sie ein Wasserglas hoch hielt, erwarteten die Zuhörer die typische Frage:

"Ist dieses Glas halb leer oder halb voll?"

Stattdessen fragte sie mit einem Lächeln auf dem Gesicht: "Wie schwer ist dieses Glas?"

Die Antworten pendelten sich zwischen 200g bis 500g ein.

Die Psychologin antwortete: "Das absolute Gewicht spielt keine Rolle.

Es hängt davon ab, wie lange ich es halten muss.

Halte ich es für eine Minute, ist es kein Problem.

Wenn ich es für eine Stunde halten muss, werde ich einen leichten Schmerz im Arm verspüren.
Muss ich es für einen ganzen Tag halten, wäre mein Arm taub & gelähmt.

Das Gewicht des Glases ändert sich nicht, aber umso länger ich es halte, desto schwerer wird es."

Sie fuhr fort: "Stress & Sorgen im Leben sind wie dieses Glas mit Wasser.

 

Denken Sie über sie eine kurze Zeit nach & sie hinterlassen keine Spuren.

Denken Sie über sie etwas länger nach & sie werden anfangen Sie zu verletzen.

Wenn Sie über ihre Sorgen den ganzen Tag nachdenken, werden Sie sich irgendwann wie gelähmt fühlen & nicht mehr in der Lage sein, irgendetwas zu tun."

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Ich wünsche Ihnen eine gute Zeit, halten Sie Ihre Schwingung hoch und vergessen Sie niemals das Glücklichsein.


Schauen Sie sich dieses lustige Filmchen mit seinem eigentlichen traurigen Inhalt an:  [Hier zu sehen]

 

Herzlichst Ihr Andreas Ackermann           http://www.aa-training.ch/                    e-Mail: Info@aa-training.ch

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